Mit Rührei aus der Krise – mein Cluster

Wie letzte Woche vorgenommen habe ich mich daran versucht, ein Cluster zu erstellen und daraus eine kurze Geschichte zu basteln. Einfach mal sehen, ob das noch geht.
Ein Blatt Papier bereit gelegt, in diesem Fall ein grünes (ich mag farbiges Papier), ein Bleistift dazu, mit dem lässt sich so schön kritzeln. Die Wochenendzeitung aufgeschlagen, geblättert, wahllos gelesen.
Angesprungen hat mich diese Überschrift – mit Rührei aus der Krise.

Zeitung zu, aufs Blatt geschrieben, eingekreist und losgelegt. Die erste Assoziation war Krieg, weil die Krise so einzeln stand. Dann folgte Wirtschaft, auch eine Reaktion auf die Krise. Als ich mich dann dem Rührei zugewandt habe, ging es mit Essen und Kochen los und endete in Worten wie Tod, Geborgenheit und Trash.
Ich habe das lange, lange nicht gemacht. Ich fand mich verkrampft, zu kontrolliert. Nicht so locker, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich habe mich erwischt, wie ich über die Assoziationen nachgedacht habe (was man ja gerade nicht machen soll). Wie komme ich von Sonne auf Raumschiff? Wie putzig, der Mundschutz ist auch dabei. Und seit wann muss ich bei Bauernhof an Fernsehen denken? Twittergeschädigt.

Das Cluster an sich dauerte nur ein paar Minuten, und auch wenn ich das lange nicht gemacht habe, war mir beim Betrachten der Worte doch bald klar, was das für eine Geschichte wird 🙂
Einige Worte, die im Cluster vorkommen (wie zum Beispiel Pistole und Mundschutz) habe ich dann zum Wohle der Story abgewandelt. Erlaubt ist alles, es geht ja schließlich nur darum, auf eine Idee zu kommen.
Möchte man zu einem bestimmten Thema eine kurze Geschichte schreiben, bietet es sich an, das als Kernwort zu nehmen. Aus den Worten des Clusters ergeben sich dann häufig Zusammenhänge, die man so nicht gesehen hätte.

Den Artikel „Mit Rührei aus der Krise“ habe ich gelesen, nachdem ich die Story geschrieben hatte. Es handelte sich um eine Kolumne, die die Neuigkeiten der Woche aufgenommen hat (Dioxin, Fernsehköche und Frau Schröders Schwangerschaft). Nun ja, nicht so spannend zu lesen.

Nachtrag vom 9. März 2011: Hier stand meine Version des Rühreis, aber ich habe die Story vom Blog genommen. Ich erzähle Euch später, wieso 😉
Wer sie lesen will, möge einen Kommentar hinterlassen, dann schicke ich sie per Mail.

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3 Antworten zu Mit Rührei aus der Krise – mein Cluster

  1. Eva Maria Nielsen schreibt:

    Hallo Petra, so eine schöne Geschichte macht ja Lust aufs Clustern. Danke!

  2. Petra schreibt:

    Ja, mir auch 🙂 Mal sehen, ob ich das öfter mal hinkriege. Aber es gibt ja noch soooo viele Methoden zum Ideen-Finden … Und alle liegen sie schon so lange brach bei mir. Ts.

  3. Pingback: Helenes Rührei in der Zeitung! | Blog von Petra Vennekohl (Federkiel)

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