Woche 12/2011: Und … action!

Worum es geht, ist hier zu finden. Eine Übersicht über die vergangenen Wochen gibt diese Seite.

Was lag an? Da Robert Johanna zuerst noch (telefonische) Impulse gibt, werde ich erstmal bei seinen Szenen bleiben, vielleicht sogar bis zur Auflösung der aktuellen Krise.

Was geschafft? 41k Frakturen (Roberts Dienstag).
Einlesen in Robert ging gut, die Szenen liefen flüssig. Nicht so richtig üppig viel Text, weil sehr viel (Schönes) los war die Woche, aber es lief gut. Liegt es daran, dass Robert in Aktion ist? Er ist im Krankenhaus unterwegs, im Fitnessstudio. Er versucht seiner Sorge mit Bewegung Herr zu werden. Das ist zwar persönlich überhaupt nicht mein Ding, das schreibt sich aber gut 🙂
Ich hatte diese Woche sogar zwei freie Tage (Donnerstag und Sonntag). Hat mir nicht geschadet 😉

Fazit? Grübelei der Figur am besten mit Aktion mischen.

Textausschnitt: Woche 6, Dienstag, 25. Mai 2009, Abends (Fitness-Center)

Robert versuchte, die vielen Leute zu ignorieren, und konzentrierte sich auf die Übungen, doch dann sprang ihm ein Pärchen ins Auge. Sie kamen Hand in Hand in den Trainingsraum. Sie lächelte ihn an, ein schönes, verliebtes Lächeln, wie Robert fand. Sie erinnerte ihn sogar etwas an Johanna, vielleicht weil sie auch kurze, blonde Haare hatte. Sie küsste ihren Freund kurz auf den Mund und wandte sich ab. Doch er gab ihre Hand nicht frei und zog sie zurück in seine Arme. Liebevoll strich er über ihr Gesicht und küsste sie wieder. Lange. Innig.
Robert wollte wegsehen, wollte sich das nicht ansehen, doch er konnte den Blick nicht lösen. Die andere Hand der Frau glitt auf den Rücken ihres Freundes, zog ihn fester an sich. Dann hob sie sogar etwas das Bein und rieb es gegen seines. Ein Versprechen. Roberts Herz zog sich schmerzhaft zusammen, weil es ihm so deutlich vor Augen führte, was er mit Johanna nicht hatte. Dass er sie nicht streicheln durfte. Dass er sie nicht küssen durfte.
Die beiden lösten sich von einander und grinsten breit. Dann ließ der Mann die Hand seiner Freundin los und sie gingen zu unterschiedlichen Geräten davon. Robert schloss die Augen und drückte fester gegen die Gewichte. Alles tat ihm weh. Weil er sich so sehr danach sehnte, Johanna festzuhalten, sie in seine Arme zu schließen. Sie zu trösten. Dass er sie nicht küssen durfte … er seufzte. Das konnte er nicht erwarten. Aber nicht mal in den Arm nehmen? Er hätte das vielleicht einfach tun sollen. Warum auch nicht, sie waren doch Freunde. Aber jetzt war der Zug abgefahren, jetzt durfte er nicht mal mehr ihre Hand halten.
Nicht mal mehr mit ihr sprechen.

Was steht als nächstes an? Roberts Dienstag beenden, dann mit ihm weiter bis zur Auflösung der aktuellen Krise.

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