Woche 13/2011: Geteiltes Leid …

Worum es geht, ist hier zu finden. Eine Übersicht über die vergangenen Wochen gibt diese Seite.

Was lag an? Roberts Dienstag beenden, dann mit ihm weiter bis zur Auflösung der aktuellen Krise.

Was geschafft? 41k Frakturen (Roberts Dienstag beendet).
Gefühlt geht es langsam voran, aber so wenig Text ist es dann nicht geworden (und das ohne das Wochenende). Vielleicht liegt es daran, dass ich denke, der telefoniert doch nur mit seinem Freund, das müsste doch schneller zu schreiben sein 😉 Aber beide sorgen sich um Johanna (der eine persönlich, der andere ärztlich), da kann das Gespräch schon mal dauern.

Fazit? Zu zweit leidet es sich besser.

Textausschnitt: Woche 6, Dienstag, 25. Mai 2009, Abends (Roberts Wohnung)

„Du klingst so richtig Scheiße, mein Freund. Hör auf, dich damit verrückt zu machen. Johanna ist eine kranke Frau. Dass das alles kein Spaziergang wird, war uns doch sofort klar.“
Robert seufzte auf. Weil er ihr so gerne helfen wollte, ihr seine Zuneigung zeigen, sie einfach festhalten. Es kränkte ihn, dass sie ihm nicht mal mehr erlaubte, ihre Hand zu halten und mit ihr zu sprechen. Dass sie ihn so ausschloss. Wieder wischte er sich über die feuchten Augen. Er sehnte sich nach ihr, nach ihrem Witz, ihrem Lachen, ihrem Verständnis. Aber am meisten verzehrte er sich nach der Offenheit zwischen ihnen, dieser seelischen Nähe zu Johanna. Seiner zweiten Hälfte.
„Sie fehlt mir“, flüsterte Robert.
Matthias schnaufte. „Robert, ich kann ja verstehen, wie es dir geht, aber wir können da nicht viel machen, als ihr das Gespräch anzubieten.“
Nein, Matthias verstand ihn nicht. Für ihn war das nichts weiter als eine dumme Verliebtheit, aber Robert wusste das besser. Er fühlte einfach, dass Johanna die Richtige für ihn war. Und er wollte endlich eine Chance haben, eine Beziehung mit ihr zu führen. Eine Partnerschaft. Sie wirklich in den Arm zu nehmen, sie zu beschützen. Er seufzte.
„Hast du gehört, Robert?“
„Nein“, sagte er matt.
„Das merke ich“, seufzte Matthias. „Ich habe dich gefragt, ob du morgen vorbei kommen willst.
„Nein, ich …“
„Johannas Zustand wird morgen auch nicht anders sein als heute. Und auch morgen und übermorgen nicht. Du kannst gefahrlos kommen.“
„Und dir die Ohren vollheulen.“
„Wenn es dir hilft, auch das.“ Matthias lachte. „Ich dachte da mehr an Julies berüchtigte Uno-Therapie.“
Er lächelte, beinahe wider Willen. „Ja, mal sehen.“
„Oder komm einfach vorbei. Wir sind da.“
„Danke, ich überlege es mir.“
Gute Nacht, Robert.“
Ob er die haben würde? Doch er sagte: „Gute Nacht, Matthias. Küss die Mädels von mir.“
„Mache ich. Und bis morgen!“
„Vielleicht.“

Was steht als nächstes an? Roberts Mittwoch, dann mit ihm weiter bis zur Auflösung der aktuellen Krise.

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