Woche 31/2011: Ein langer Tag

Worum es geht, ist hier zu finden. Eine Übersicht über die vergangenen Wochen gibt diese Seite.

Was lag an? Den Donnerstag Abend zu Ende schreiben, dann weiter. Die Planungen fixieren und ausbauen.

Was lag an? 50k Frakturen (Donnerstag Abend).
Noch immer der Donnerstag Abend, es ist ein langer Tag für die beiden. Aber es geht auf Mitternacht zu, ich bin zufrieden. Endlich mal wieder das „es läuft“-Gefühl. 😀
Die Planung blieb auf der Strecke, macht nichts, noch brauche ich sie ja nicht 😉

Textausschnitt: Woche 6, Donnerstag, 28. Mai 2009, Abend (Johannas Wohnung)

Robert dirigierte mich sanft zum Sofa, genau in die Mitte. Ich ließ mich einfach fallen, und das Polster fing mich auf. Doch Robert ging nicht an meine linke Seite, er ließ sich rechts von mir nieder und mit Abstand. Ich blinzelte.
„Ich dachte, du willst dich vielleicht hinlegen?“ Lächelnd klopfte er auf sein Bein, nickte mir dann zu. „Du kannst doch besser auf rechts liegen, oder?“
Ich schluckte, seltsam erstarrt. Ich wollte nichts weiter, als endlich zu schlafen, und ich hatte nur eine Chance, wenn ich Roberts Nähe dabei spürte. Und richtig hinlegen …
„Oder ich gehe an deine andere Seite, wenn du möchtest.“
Ich starrte geradeaus. Wenn er links saß, konnte ich mich gegen seine Schulter lehnen, seine Hand halten. Doch wir würden sitzen … Und ich musste schlafen, mehr als alles andere, wollte liegen, endlich etwas Ruhe. Ich schluckte, drängte alle Gedanken fort, was das bedeutete, dass ich lieber auf Roberts Schoß lag als nur neben ihm zu sitzen. Ich ließ mich zur Seite sinken, ohne ihn noch einmal anzusehen.
Ich schauderte. Mir war kalt, so fürchterlich kalt. Ich zog meine Arme vor die Brust, presste sie dagegen. Robert beugte sich über mich, zog die Decke über meinen Körper. Er stopfte sie sanft in meinen Rücken, und ich zog sie vor meine Brust, schauderte wieder.
„OK?“ Seine Hand lag auf meiner Schulter, drückte sie sanft.
Nichts war OK in meinem Leben, doch ich nickte ein wenig. Mein Herz hämmerte noch immer, ob von dem Weg zum Sofa oder weil ich hier so mit Robert lag … ich wusste es nicht. Und es war egal. Wenn es nur endlich aufhörte …
Die Erschöpfung drückte meine Augen zu. Was sollte ich machen, wenn Roberts Nähe nicht ausreichte, dass ich schlafen konnte? Doch ich hatte keine Kraft mehr zu grübeln. Ich schauderte wieder, dann schloss ich meine Augen.

 Was geht es weiter? Und immer noch der Donnerstag Abend, dann weiter. Die Planungen niederschreiben.

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