Herz des Lesens

Das Geheimnis im Herz des Lesens [eines Buchs] ist die Zeit, mit dem es dem Gehirn die Freiheit gibt, Gedanken zu haben, die tiefer sind als die Gedanken, sie ihm bisher gekommen sind.

Maryanne Wolf.

Es geht hier um den Unterschied zwischen Lesen eines Buchs und Lesen im Internet. Es sind zwei völlig verschiedene Lesemodi, die hier zur Anwendung kommen. Im Internet werden Überschriften gescannt, Abstracts und Inhaltsverzeichnisse überflogen, nebenbei Emails gecheckt oder Tweets gelesen. Wenn es hochkommt, wird ein Bookmark gesetzt – doch später noch mal zurück tun die Wenigsten.
Ein Buch dagegen lenkt weniger vom Lesen ab, es fokussiert die Aufmerksamkeit. Es bringt uns dazu, Pausen zu machen und gibt uns die Zeit in enthobene Sphäre einzudringen.

Beides hat seine Berechtigung. Doch eingekuschelt auf dem Sofa ein Buch zu lesen, einzutauchen in fremde Welten und Gedanken, ist einfach eine unvergleichliche Erfahrung.

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2 Antworten zu Herz des Lesens

  1. Der Pfleger schreibt:

    Ohja, ich lese ja auch gerne und dann auch noch gerne Bücher. Ob auf der Terasse mit einer oder mehreren Tassen Kaffee oder auf der Couch. So kann ich locker ein paar Stunden verbringen.

  2. Petra schreibt:

    @Der Pfleger: Irgendwie entdecke ich das Lesen gerade wieder neu. Ich habe hier noch sooo viele Meter unterlesener Bücher. Aber ab und an sitze ich abends wieder und lese (statt mich im Netz herumzutreiben). Gute Sache 🙂

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