Woche 39/2011: Fokus

Worum es geht, ist hier zu finden. Eine Übersicht über die vergangenen Wochen gibt diese Seite.

Randbemerkung der Woche: Dies ist der letzte wöchentliche Bericht, mit dem September höre ich damit auf. Neun Monate lang habe ich (fast) wöchentlich berichtet, was ich so schreibe. Zunächst war das spannend für mich, eine neue Art der Reflexion über das, was ich da gemacht hatte in der Woche. Derzeit bringt es mir aber keine neuen Erkenntnisse mehr. Und da die Anzahl der Klicks auf den Artikeln marginal ist, verwende ich die Zeit lieber dafür, am Projekt weiterzuschreiben 🙂
Fortschrittsberichte wird es weiter geben, vielleicht monatlich, vielleicht immer dann, wenn ein „Romantag“ vergangen ist. Mal sehen.
Danke an alle, die mitgelesen und auch mal kommentiert haben 🙂

Was lag an? Freitag immer noch.

Was geschafft? 27k Frakturen (Freitag Nachmittag).
Die Woche war voll mit Außenterminen, so wird es auch erstmal weitergehen, es geht nur zäh voran. Aber es geht voran, und das ist mir wichtig, nicht den Faden zu verlieren. Noch immer sitze ich am Freitag Nachmittag, aber immerhin ein Stückchen weiter 😉

Fazit? Die Zeit lieber auf Dinge verwenden, die mir was bringen.

Textausschnitt: Woche 6, Freitag, 28. Mai 2009, Nachmittag (Matthias Praxis)

Roberts Herz setzte einen Schlag aus. Sie hörte Stimmen? Sie hörte diesen verfluchten Irren in ihrem Kopf reden? Er sagte ihr, dass er nie wieder weg ging? Roberts Magen zog sich zusammen. War der Irre es, der Johanna sagte, sie sollte sich umbringen? Roberts Herz sank, und er hatte das Gefühl, sie sackte von ihm weg, entglitt ihm. Konnte sie nicht halten …
Johanna krümmte sich wieder zusammen. „Dass er … in mir …“ Sie brach wieder ab, stöhnte leise auf.
Robert sah auf Johannas Gesicht, das jetzt wieder verzerrt war vor Schmerz der Erinnerung. Sie hatte wieder die Lippe zwischen den Zähnen, und ihr Zittern verstärkte sich. Wenn er doch nur was tun könnte! Er hasste diese Hilflosigkeit!
„Sind das Dinge, die er dort im Keller auch gesagt hat?“, fragte Matthias.
Johanna zuckte heftig zusammen. Robert sah zu Matthias hin. Das wusste er doch, dass es nicht so war. Warum fragte er das?
„Nein“, hauchte sie.
Sie zitterte, saß zusammengekrümmt, ihre Hand in die Haare gekrallt, doch ihre rechten Finger hielten ihn weiter fest. Sie sackte nicht weiter ab, sie antwortete auf Matthias, und Robert hoffte inständig, dass er etwas dazu beitragen konnte, ihr zu helfen, ihr Kraft zu geben. Doch wie gerne hätte er seinen Arm um sie gelegt, sie gehalten, doch er traute sich nicht.
„Wann hören Sie seine Stimme? Jetzt auch?“
Sie schüttelte den Kopf, und ihre Finger umklammerte seine fester. „Nie wenn …“ Sie brach ab, holte stockend Luft. „Nie wenn jemand da ist.“
„Nur, wenn Sie allein sind?“
Johanna nickte eckig.
„Was tun sie dann? Wenn sie ihn hören in Ihrem Kopf?“
Sie stöhnte auf. Robert sah sie von der Seite an, sah ihre Lippe zittern, die zusammengekniffenen Augen. Mein armer Spatz, dachte er und strich über ihre Finger.
Wieder holte Johanna tief Luft. „Widerspreche“, flüsterte sie.

 Was geht es weiter? Freitag, das Wochenende, die nächste Woche …

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