Orson’s Lessons (4): Regeln

Orson Scott Card schreibt in seinem Buch „How to write Science Fiction and Fantasy“:

The rules you establish don’t limit you, they open possibilities. Know the rules of your world, and the rules will make you free.

Solche Stories ärgern mich immer besonders, da wird die Geschichte aufgebaut, man folgt dem Protagonisten, und dann *schwupps* kommt eine Wendung, die überhaupt nicht vorbereitet wurde und allem widerspricht, was vorher passiert war.
Ja, überraschend, aber eben unlogisch und außerhalb dessen, was vorher für die Geschichte angelegt worden war. Schade.

Wenn die Regeln nicht klar sind (zum Beispiel bei den Begrenzungen von Raumfahrt oder Zeitreisen oder beim Magiesystem) kann ich als Autor nicht rüberbringen, was auf dem Spiel steht. Wenn alles möglich ist, habe ich nichts, was ich den Figuren in den Weg legen kann.
Und wenn man sich entschlossen hat, wie es funktionieren soll, muss man dabei bleiben. Und alle Hürden, die sich sich ergeben, innerhalb des Systems umschiffen. Die Leser danken es einem 🙂

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2 Antworten zu Orson’s Lessons (4): Regeln

  1. Cathrin Block schreibt:

    Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Darf ich deinen Beitrag für die Prosaschmiede verwenden?

  2. Petra schreibt:

    @Cathrin: Willkommen in meinen Blogkommentaren 😀
    Aber gerne darfst Du das nehmen, ich freue mich. 🙂

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