Orson’s Lessons (5): Wortschöpfung

Orson Scott Card schreibt in seinem Buch „How to write Science Fiction and Fantasy“:

If mugubasala means „bread“ than say bread!

Es gibt kaum etwas Nervigeres als ein Haufen unaussprechliche erfundene Worte im ersten Absatz. Nur mit dem Wetter anzufangen, das turnt mich noch mehr ab 😉
Manche Autoren meinen, mit neuen Begriffen den Touch des Mysteriösen, das Gefühl von Fantasy oder einer abgefahrenen SF-Welt erschaffen zu können. Doch das Eintauchen in eine andere Welt geschieht nicht durch fremde Ausdrücke sondern durch Handlung der beteiligten Figuren in dieser unbekannten, seltsamen Welt und durch lebhafte Beschreibung des Milieus.

Natürlich haben Wortschöpfungen ihren Sinn. Aber nur dann, wenn wirklich etwas Neues beschrieben wird. Wenn Mugubasala mehr bedeutet als Brot (weil es zum Beispiel durch eine besondere Herstellung psychische Fähigkeiten verleiht), dann verdient es auch die Hervorhebung durch eine eigene Benennung (aber bitte aussprechbar und nicht Axqwyopxt 😉 ).

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2 Antworten zu Orson’s Lessons (5): Wortschöpfung

  1. autorphilipp schreibt:

    Hrx grtn qwrt, Petra! 🙂

  2. Petra schreibt:

    @Philipp: Arwnyxy hrx qwrtst 😉

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