Orson’s Lessons (13): Musenkuss

Orson Scott Card schreibt in seinem Buch „How to write Science Fiction and Fantasy“:

The discipline has to come from within. Don’t wait for the muse to strike and force you to the typewriter. […] The muse tends to strike those who are at the keyboard typing their brains out, not those who are playing video games in the basement.

Das ist auch meine Erfahrung. Ich schreibe morgens, jeden Morgen, wenn es irgend geht, auch wenn nur noch eine halbe Stunde Zeit ist. Und oft ist es wirklich so – wenn ich einmal angefangen habe, läuft es plötzlich, obwohl ich doch gar keine Lust hatte. Da freue ich mich immer, dass ich der Muse Gelegenheit zum Knutschen gegeben habe 🙂

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3 Antworten zu Orson’s Lessons (13): Musenkuss

  1. Vanades schreibt:

    Dean Wesley Smith hatte gerade auch einene interessanten Artikel in seinem Blog zum Thema Arbeitsethik. Früher, als ich anfing zu schreiben, da habe ich auch fast jeden Tag geschrieben und irgendwann dann nicht mehr. Dann kam dieses Warten auf „die Muse“. Inzwischen bin ich wieder soweit, dass ich versuche jeden Tag zu schreiben, mindestens eine halbe Stunde oder eine Stunde. Ich merke auch, dass es sich positiv auf mein Schreiben auswirkt, weil einfach die Worte leichter fließen und nicht immer ein zäher Kampf sind. An manchen Tagen sind sie dann doch wieder ein zäher Kampf. Vielleicht ist es ählich wie bei einem Musiker. Wenn die nicht täglich üben, merken sie den Unterschied.

  2. Petra schreibt:

    @Vanades: Für mich ist es auf jeden Fall erstrebenswert, mich regelmäßig (am liebsten täglich) mit dem Romanstoff zu befassen. Ich verliere sonst den Anschluss und das Weiterschreiben fällt schwerer, weil ich das nicht mehr im Kopf habe, was gerade passiert ist und was passieren soll. Für mich ist das eine Methode, die funktioniert. Vielleicht habe ich deswegen mit dem NaNoWriMo nicht so viele Probleme …
    Und danke für den Tipp mit Dean Wesley Smith. Das sieht interessant aus da 🙂

  3. Vanades schreibt:

    Ja, ich denke bei Romanen ist tägliches schreiben wirklich das Beste, sonst verliert man schnell den Überblick. Geht mir bei längeren Projekten ähnlich. Wenn ich da mal eine Unterbrechung hatte, muss ich zumindestens das letzte Kapitel nochmal durchlesen um zu wissen, wo ich eigentlich war.

    Neben Dean Wesley Smith ist auch das Blog von seiner Frau Kristine Kathryn Rusch zu empfehlen.

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