Schreiben im Januar 2013 – Planungswochen

Ich arbeite kontinuierlich an meinem Projekt „Frakturen“ und berichte hier monatlich über den Schreibfortschritt.

Was lag an? Montag beenden. Weiter mit Dienstag.

Was geschafft? 10000 Zeichen Frakturen (Roman-Montag, Abend)
Den Roman-Montag hatte ich schnell fertig, 10000 Zeichen sind ja kein Gegner. Dann allerdings hörte meine detaillierte Planung auf, die ich bei der letzten Tour nur bis zum Ende des Pfingstwochenendes geplant hatte.
Mein Ziel ist, das Projekt an eine Stelle zu bringen, an der ich es verlassen kann. Derzeit wäre mir das nicht möglich, die beiden Protagonisten sind noch so durch den Wind, da hätte ich als Autorin auch keine Ruhe. Auch wenn nicht alle Probleme gelöst werden müssen, die entscheidende Frage „sind wir jetzt zusammen?“ muss geklärt sein. Aus Roberts Sicht ist das kein Problem (er sieht das schon lange so), aber Johanna will ich auch da hin bekommen. Ziel dafür ist der Sonntag bevor sie in die Reha fährt. Diese Zeit gilt es jetzt noch im Detail zu planen.
Vorgesehen sind zwei Roman-Wochen bis zu diesem entscheidenden Sonntag. Es gibt viele große Dinge (Beziehung der beiden Protagonisten, Verarbeitung eines speziellen Punktes von Johannas Traumas, …) und kleine Dinge (sich bei der Nachbarin entschuldigen, ihre Freundin anrufen, …) unterzubringen. Da ich wusste, ich werde schieben müssen, habe ich mir einen großen Plan erstellt, die fixen Termine eingetragen und dann angefangen, die großen Punkte mit Haftzettelchen zu planen:

2013 Januar Planung 1

Es hat nicht lange gedauert, da war mir klar, dass das nicht funktionieren wird. Auch wenn es im Roman schneller geht als im Leben, selbst Johanna verarbeitet nicht so viel in zwei Wochen … also müssen es drei werden. Weiter kann ich medizinisch begründet die Reha nicht schieben.
Zuerst hat mich das geärgert und ich habe mich gewehrt, aber was soll’s. Es werden mehr Roman-Tage, nicht mehr Inhalt. Also sollte es sich in der gleichen Zeit schreiben lassen 😉
Das sah dann also so aus:

2013 Januar Planung 2

Nachdem also die großen Punkte als Eckpfeiler festgelegt sind, kommen dann jetzt noch die kleinen und mittelgroßen Baustellen dazu. Da ich es nicht mag, lose Enden zu haben, habe ich noch mal dieses entscheidende Pfingstwochenende durchgelesen und Punkte gesammelt, die beachtet werden möchten. Es sind über 100 geworden und reichen von „der Kühlschrank ist leer“ bis zu „die alte Johanna gibt es nicht mehr, sie hört auf, sie zu suchen. Wann wird ihr das klar, dass sie damit aufhören muss?“
Ich hoffe, dass ich das bald alles zusammen gebaut habe. Dann abtippen, damit mein Schreibtisch wieder leerer wird und ich die Planung immer dabei habe. Und dann geht es weiter mit der Textproduktion. So nach einem Monat Abstinenz kann ich es kaum noch erwarten, endlich wieder loszulegen. Ein gutes Zeichen 😀

Fazit? Planung dauert immer länger als gedacht.

Wie geht es weiter? Planung der drei Wochen beenden. Dann weiter mit Dienstag.

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2 Antworten zu Schreiben im Januar 2013 – Planungswochen

  1. Das Fazit stimmt zwar soweit aber: Ohne Planung dauert es meist noch viel länger! ;o)

  2. Petra schreibt:

    Hallo Skriptum, willkommen bei mir 🙂
    Ja, so nervig sie ist, ohne sie könnte ich nicht schreiben. Wenn ich vor jeder Szene neu überlegen müsste, würde ich nie voran kommen …

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