NaNoWriMo 2007

Das war mein erster offizieller NaNo, und ich kann mich noch gut erinnern, wie ich gekämpft habe, um ihn zu schaffen. Ich habe eine Fortsetzung von meiner SF-Novelle geschrieben. Auf meiner Homepage habe ich ein kleines Fazit (auch mit Bildern) und eine Leseprobe.

Woche 1: 01.11. bis 04.11.07
Guter Start am Donnerstag, dann die Katastrophe am Freitag: Auf dem Weg zur Arbeit fährt mir jemand das Auto zu Schrott – Totalschaden am Wagen, Schleudertrauma an meinem Hals. Alles Mist.
Freitag und Samstag kein Wort geschrieben. Zweifel – aufhören? Nein, vielleicht geht’s ja trotzdem.
Sonntag in die Tasten gekloppt.
6828 Worte (plus 28)

Woche 2: 05.11. bis 11.11.07
Die zwei Tage verordnete Ruhe tun gut, bastele an der VINAT und an den Figuren. Jeden Tag ein bißchen mehr als nötig, Autosuche kann mich nicht bremsen.
19790 Worte (plus 1090)

Woche 3: 12.11. bis 18.11.07
Die Arbeit im Büro nimmt wieder zu, Endjahreswahnsinn, Montag schaffe ich gar nichts.
Drei Tage Dienstreise, der Laptop geht nicht. Was nun? Hefte kaufen, per Hand schreiben, geht erstaunlich gut.
Komme Donnerstag wieder ins Hintertreffen, weil ich wegen des Bahnstreiks Auto fahren muß, kann aber bis zum Ende der Woche wieder alles reinholen.
30825 Worte (plus 235)

Woche 4: 19.11. bis 25.11.07
Montag Mietwagen abgeben, Dienstag das neue (alte) Auto abholen – macht das Schreiben schwierig.
Wieder drei Tage unterwegs, dieses Mal fährt die Bahn und ich kann im Zug tippen.
Wochenende läuft wieder gut.
43695 Worte (plus 1195)

Woche 5: 26.11. bis 30.11.07
Mittwoch wieder eine vorbereitungsintensive Dienstreise – Montag und Dienstag sind ein Kampf, die Worte zusammenzukriegen.
Mittwoch keine Chance auf ein einziges Wort. Es fehlen noch mehr als 3500 Worte …
Endspurt am Donnerstag und Freitag.
Freitag 6:45 Uhr – GESCHAFFT!
50793 Worte (plus 793)

FAZIT
Auch wenn es am Anfang eher schlecht aussah, ich habe mich durchgebissen! Es ist eine gute Erkenntnis, daß ich es schaffen kann, mir die Zeit zusammenzusuchen, wenn ich es wirklich will.
Die Qualität ist natürlich eine ganz andere Sache – aber es ist ja der Sinn des NaNoWriMo ohne inneren Zensor zu schreiben, den Text laufen zu lassen ohne den allgegenwärtigen Editor zu stolpern.
Und weiterschreiben? Der Plot ist nicht wirklich ausgegoren, und ich bin nicht so weit gekommen, wie ich mir vorgestellt hatte. Vielleicht ist es das erste Viertel, vielleicht auch das erste Drittel. Es braucht noch eine Menge Planung … Aber ich fühle mich in Arits Welt zu Hause und werde bestimmt weitermachen [Anmerkung von 2011: Ist bis heute nicht passiert, aber reizen tut es mich immer noch ;-)].

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